Fall 1 Fall 2  

Eine 55jährige Patientin mit dokumentiertem Kammerflimmern und erfolgreicher kardiopulmonaler Reanimation.

Weiterführende Diagnostik erbringt den Ausschluß einer strukturellen Herzkrankheit. Versorgung mit einem ICD-Aggregat nach durchgeführter elektrophysiologischer Untersuchung. Die Abbildung 1 zeigt das 12-Kanal-EKG der Patientin.


Abbildung 1

Wie lautet Ihre Diagnose?

a) Long-QT-Syndrom
b) Akute Lungenembolie
c) Brugada-Syndrom
d) Arrhythmogene rechtsventrikuläre Dysplasie
e) Akuter anteroseptaler Myokardinfarkt

 

 
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Fall 2

Das Screening der einzigen, bisher asymptomatischen 33jährigen Tochter der Patientin, ergibt ebenfalls den Ausschluß einer strukturellen Herzkrankheit, positive Spätpotentiale allerdings im signalgemittelten EKG. In der elektrophysiologischen Untersuchung nicht reproduzierbar auslösbare nichtanhaltende polymorphe VT´s nicht polymorphe ventrikuläre Tachykardien. Die Abbildungen 2 und 3 (auch diese sollten angeklickt werden können) zeigen das 12-Kanal-Ruhe-EKG (2), sowie das EKG nach i.v. Gabe von Ajmalin (3).



Abbildung 2


Abbildung 3

Wie lautet dem zufolge Ihre Diagnose? Wie hätten Sie therapeutisch gehandelt?

a) Gabe von Betablockern
b) Wait and see
c) Gabe von Amiodaron
d) Versorgung mit einem ICD-Aggregat

 

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